Erfahren Sie mehr über die Gründung unseres Hauses

1884

Der „umherziehende Gewerbetreibende“ Johannes Tippkemper gründet das Unternehmen und verkauft textile Weißwaren. Bekräftigt durch eine Bescheinigung der Amtsverwaltung Oelde.

1922

Heinrich Tippkemper wird Inhaber des Geschäftes in der Bahnhofstraße 4. Das textile Sortiment wird ausgeweitet.

Ca. 1935

Noch vor dem Krieg folgen die Geschäftsräume mit dem Eingang zum Marktplatz.

1939-1945

Die Geschäftstätigkeit wird auch während des 2.Weltkrieges aufrechterhalten.

1942/43

Aus diesen Jahren stammen die Eindrücke der Mitarbeiterinnen Frau Müller, die bei Bernhardine Tippkemper (Ehefrau von Heinrich Tippkemper) im Haushalt hilft, und dem ersten „Lehrmädchen“ Frau Dykmann:
Sie erzählen von harten Kriegsjahren, Hugo Tippkemper (Sohn von Heinrich und Bernhardine) ist als Soldat in Russland, der Laden ziemlich leer. Ware gibt es auf Kleiderkarte, eine Zeit in der Maria Tippkemper per Fahrrad mit dem Lehrmädchen nach Warendorf (ca. 30 km) zur Firma Brinkhaus fährt. Vor Ort sind sie dann glücklich, wenn sie etwas Inlett oder Mull ergattern können. Die Fahrten sind riskant, denn es droht jederzeit die Abnahme der ergatterten Waren. Da die Bauern den Mull für Milchseihstücke brauchen, bringen sie Maria Tippkemper zu mancherlei und man kann tauschen. Die Bauersfrauen kommen Sonntagmorgen nach der Messe und tauschen Wurst und Ähnliches gegen Waren unter der Theke. Alles ist knapp.

1950

Hugo Tippkemper kehrt als Spätheimkehrer aus russischer Gefangenschaft zurück, kauft einen VW Käfer und holt damit wöchentlich neue Ware. Die Fächer und Regale im Laden füllen sich, die Schaufenster werden wieder ausgestellt. Der Verkauf boomt und weiteres Personal kann eingestellt werden. Im Ladenkeller entsteht eine Gardinenabteilung. Die Bettfedernreinigungsmaschine wird wieder in Ordnung gebracht. Man bekommt die ersten Perlonstrümpfe von der „Uliwerken“, der damaligen Strumpffabrik in Lippstadt und das Staunen ist groß, denn: So ein kleiner Strumpf soll für alle Frauen passen – teuer, aber unendlich haltbar.

1959

Das Warensortiment wird immer größer und der Laden ist bald zu klein. So kauft Hugo Tippkemper die alte Vikarie, links vom Hauptgeschäft. Darin werden Matratzen, Kinderbetten, Läufer, Teppiche und die guten „Stiegelmeyerbetten“ aus Metall gelagert.

1963

Es folgt der Abriss der Vikarie und das Geschäft wird auf fast 1000 qm Verkaufsfläche vergrößert. Während der Umbauphase werden Betten und Teppiche ausgelagert ebenso wie ein Gebäude hinter dem ehemaligen „Westfälischen Hof“. Die Bettenreinigung wird zum Trippenhof ausgelagert. Die Raumausstattung zieht ins Untergeschoss. Es entsteht ein Textilhaus mit Spezial-Abteilungen: Betten, Gardinen und Teppiche.

1970

Heinz-Gregor und Inge Tippkemper führen fortan in 4. Generation die Geschäfte. Das umfangreiche textile Sortiment wird durch Kinder-, Damen- und Herrenmode abgerundet.

1996

Die gesamte Fläche im Erdgeschoss wird umfangreich renoviert und verschönert.

1999

Eine neue Filiale in Stromberg eröffnet in der Daudenstraße am Marktplatz mit 110 qm Vollsortiment.

2001

Aus der klassischen Kinderabteilung wird „Tippi – Kindermode“. Es folgt eine umfangreiche Renovierung der Fläche Am Markt.

2008

Das Unternehmen wird umfirmiert in die Heinrich Tippkemper OHG. Inhaber sind Heinz-Gregor und Jörg Tippkemper

2011

Zwischen den Gebäuden Am Markt und Bahnhofstraße findet ein umfangreicher Umbau statt, die Verkaufsfläche wird erweitert.

2012

Die Immobilie Ruggestraße 2 (ehem. Lütkemöller) wird mit zwei voneinander getrennten Verkaufsräumlichkeiten erworben. Es eröffnet feierlich „Tippkemper´s für Sie“.